Klimaschutzagentur Weserbergland beschäftigte sich in der Naturschutzwoche für Kinder mit dem Waldsterben

Foto: Unterschiedliche Wurzeln werden untersucht
Foto: Unterschiedliche Wurzeln werden untersucht

Was passiert eigentlich mit unserem Wald und wie können wir

ihm helfen? Dieser wichtigen Frage gingen Anfang November zwölf Teilnehmer der

KlimAkademie nach, denn Tatsache ist: Dem Wald geht es nicht gut. Dürre und

Borkenkäfer rücken ihm seit Jahren zu Leibe, und die Schäden sind unübersehbar.

Im Rahmen der Niedersächsischen Naturschutzwoche für Kinder initiierte die

Klimaschutzagentur daher eine Wald-Exkursion in Kooperation mit der

Forstgenossenschaft Lachem und der Jugendinitiative KliMotion, um die jüngste

Generation für dieses Problem zu sensibilisieren.

 

 

 

 

Gemeinsam ging es mit dem Bus nach Bannensiek und von dort zu Fuß in den nahegelegenen Wald. Bestens ausgerüstet mit robustem Schuhwerk,

Mütze und Schal machte sich die Gruppe daran, das Gelände unter Anleitung von Forstaufseher Heiner Pape zu erkunden und zu untersuchen. Pape erklärte den Kindern, warum der Wald für Mensch, Tier und Umwelt so wichtig ist und welche Konsequenzen durch die von Trockenheit und Borkenkäfer hinterlassenen Schäden entstehen. Fachkundig wurden Wurzeln und Baumrinden daraufhin genauestens inspiziert und aufgezeigt, wie weitreichend das Problem bereits ist. Nach zweieinhalb Stunden ging es mit roten Wangen und jeder Menge Wissen über den hiesigen Wald mit dem Bus zurück nach Hameln.

 

„Es ist toll, dass das Interesse der Kinder an „unserem“ Wald und seinen Herausforderungen so groß ist“, freut sich Leonie Grothues von der Klimaschutzagentur Weserbergland. „Die Kinder waren mit großem Eifer dabei, wollten alles wissen und dem Wald auch etwas Gutes tun. Im Frühjahr wollen wir deshalb gemeinsam mit der Forstgenossenschaft Lachem eine Folgeaktion starten, bei der zumindest ein Teil des Waldes wieder aufgeforstet werden kann.“

 

 

Ihr Ansprechpartner: Carola Gad, Larisa Purk