Mit Umweltbildungsprojekt spielerisch Energie erleben

Klimaschutzagentur Weserbergland, Kita Schulung, Umweltbildung, Sanierungsmanagement
Foto: Ramil Gibadullin, stock.adobe.com

„Wofür habt ihr heute Morgen Strom gebraucht?“ Mit dieser Frage startete der Freitagmorgen der vergangenen Woche in der AWO Kindertagesstätte Bertholdsweg. Unter dem Motto „Energie erleben“ lernten 16 Kita-Kinder im interaktiven Umweltunterricht den rücksichtsvollen Umgang mit Ressourcen und mit der Umwelt. Im Rahmen des Sanierungsmanagements Nordstadt gab die Klimaschutzagentur Weserbergland mit der Stadt Hameln dortigen Kitas und Grundschulen bereits zum wiederholten Male die Möglichkeit, kostenlos die Unterrichtseinheiten der Deutschen Umwelt-Aktion (DUA) in Anspruch zu nehmen.

 

Im Unterricht wurde das Thema „Energie erleben“ mit zahlreichen Mitmach-Aktionen ganz spielerisch vermittelt. So staunten die Kinder am Freitag nicht schlecht, als sie am Beispiel der Dampfmaschine selbst miterleben konnten, wie Energie erzeugt wird. Als Dorina Schacknat von der DUA das Modell aufheizt, dampft und qualmt es ordentlich. Und plötzlich setzt sich das Rad der Dampfmaschine in Bewegung. „Anhand des Modells wird jungen Menschen die Energieübertragung anschaulich aufgezeigt. Gleichzeitig wird ihnen so auch klar, welche Auswirkungen fossile Brennstoffe auf die Umwelt haben“, erklärt Schacknat. Die darauf folgenden Erlebnisstationen zu Wind-, Wasser- und Sonnenenergie zeigten, wie es anders geht. Zum Abschluss erhielt jedes Kind ein Mal- und Aufgabenheft. Dieses enthält Eisbärensticker, die auf Geräte geklebt werden können, auf die das Kind immer achten soll. So sollen sie weniger benutzt, und vor allem immer richtig ausgemacht werden. „Wir haben bereits im letzten Jahr die Möglichkeit dieses Umweltunterrichts wahrgenommen“, so Marlies Lorenz-Stich, Einrichtungsleitung der Kindertagesstätte, und berichtet weiter: „Die Aktion ist eine tolle Sache, die Inhalte sind den Kindern noch heute im Gedächtnis. Auch ein Jahr nach der ersten Schulung achten sie auf ihre Eisbärensticker, und somit auf einen nachhaltigen Umgang mit Strom.“

Ihr Ansprechpartner: Daniela Riekenberg, Larisa Purk