Klimaschutzagentur veranstaltet Netzwerktreffen für Ressourceneffizienz

Foto: KSA
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Die Klimaschutzagentur Weserbergland lud in der vergangenen Woche zum zweiten Netzwerktreffen für Ressourceneffizienz im Weserbergland ein. Vertreter der sechs ortsansässigen Unternehmen trafen sich in den Räumlichkeiten der elektroma GmbH in Hameln, um sich zunächst einen Vortrag von Prof. Dr. Kühl von der Ostfalia Hochschule für angewandte Wissenschaften in Wolfenbüttel zum Thema „Effiziente Heizungstechnik“ anzuhören. Dipl. Ing. Uwe Bochnig von der Klimaschutzagentur ergänzte die Agenda mit einem Beitrag zum Thema „Sonnenenergie“ und diesbezügliche neue Fördermittel und freute sich, diesen Vortrag erstmalig als Impulsvortrag im Rahmen der von der Klimaschutzagentur initiierten Solarkampagne „Sonnenzeit – Jetzt auf Zukunft setzen“ halten zu können. Auch Lutz Reimann, Geschäftsführer der elektroma GmbH stellte sein Unternehmen und seine Maßnahmen zur Energieeffizienz vor.

 

Das Unternehmensnetzwerk für Ressourceneffizienz im Weserbergland (UNRW) ist nach dem Unternehmensnetzwerk für Energieeffizienz (UNEW) das zweite Unternehmensnetzwerk gewesen, das 2018 ins Leben gerufen wurde. Insgesamt elf ansässige Firmen von Beloh Magnetsysteme bis VOLVO Baumaschinen haben sich zusammengetan, um bei vierteljährlichen Netzwerktreffen Erfahrungen zu energierelevanten Themen auszutauschen. Darüber hinaus findet direkt zu Beginn der Netzwerkarbeit in jedem teilnehmenden Unternehmen zunächst eine Bestandsaufnahme zur allgemeinen energetischen Gesamtsituation, bei der offensichtliche Schwachstellen identifiziert werden können. Vertiefende Vor-Ort-Beratungen mit qualifizierten energietechnischen Beratern ermöglichen im Anschluss die Identifikation von konkreten Maßnahmen zur Energieeinsparung.

 

Das Netzwerk wird gefördert durch Mittel des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) und des Landes Niedersachsen Programmgebiet Stärker entwickelte Region (SER).

 

Zudem trägt es zu den gemeinsamen Zielen bei, die die Landkreise Hameln-Pyrmont und Holzminden mit dem „Masterplan 100% Klimaschutz“ verfolgen. So sollen in den Landkreisen bis zum Jahr 2050 der Energiebedarf halbiert und 95 Prozent der Treibhausgasemissionen eingespart werden.

Ihr Ansprechpartner: Carola Gad, Larisa Purk