
Hameln. Die Abhängigkeit von importierten fossilen Energien empfinden rund 80 % der Bevölkerung in Deutschland als bedrohlich. Gleichzeitig wünschen sich fast 70 % einen Ausbau der erneuerbaren Energien und von Speichertechnologien, um diese Abhängigkeit zu reduzieren. Dies besagt eine aktuelle repräsentative Umfrage von YouGov, die im Auftrag des Bundesverbands Solarwirtschaft durchgeführt wurde.
„Die geopolitischen Krisen lassen derzeit nicht nur die Preise für Öl und Gas in die Höhe schießen, sondern bewirken auch generell ein starkes Unsicherheitsgefühl in der Bevölkerung, wenn es um die Energieversorgung geht. Das nehmen auch wir hier in unseren Gesprächen und Beratungen wahr“, sagt Anja Lippmann-Krüger, Geschäftsführerin der Klimaschutzagentur Weserbergland mit Sitz in Hameln.
„Mit einer verstärkten Nutzung von Erneuerbaren Energien gibt es einen Schlüssel, um beide Probleme zu lösen.“
Eine eigene Solaranlage – vom Balkonkraftwerk bis zur Aufdachanlage – ermöglicht es Haushalten, ihre Abhängigkeit von fossilen Energien zu reduzieren. In Kombination mit Batteriespeichern oder E-Mobilität kann der Eigenverbrauch weiter gesteigert werden.
Jede zusätzliche Solaranlage reduziert zudem die Ausgaben für Energieimporte und stärkt die regionale Wertschöpfung. „Die Nutzung der Erneuerbaren hat also viele Vorteile für uns. Nicht zuletzt profitieren das Klima und unsere natürlichen Lebensgrundlagen davon. Jetzt ist also der richtige Zeitpunkt, die Chancen der Erneuerbaren zu nutzen und aktiv die eigene Versorgungssicherheit, Wirtschaftskraft und den Klimaschutz vor Ort zu stärken“, ergänzt Anja Lippmann-Krüger.
Eigentümerinnen und Eigentümer von Ein- und Zweifamilienhäusern in den Landkreisen Hameln-Pyrmont und Holzminden, die sich für die Installation einer Solaranlage, können sich bei der Klimaschutzagentur Weserbergland für eine neutrale kostengünstige Beratung durch einen Energieexperten anmelden: https://www.klimaschutzagentur.org/solarberatung/