Elf Kommunen aus den Landkreisen Hameln-Pyrmont und Holzminden gestalten gemeinsam die Wärmewende vor Ort. Dafür haben sie EU-Fördermittel eingeworben und ein regionales Netzwerk gegründet, das bis Ende 2028 von der Klimaschutzagentur Weserbergland begleitet wird. Ziel ist es, fossilfreies Heizen für alle Haushalte wirtschaftlich sinnvoll und praxistauglich umzusetzen.
Laufzeit: ab Mai 2026 bis Ende 2028
Förderung: rund 900.000 Euro
Teilnehmende Kommunen: Aerzen, Bad Münder, Bevern, Bodenwerder-Polle, Boffzen, Delligsen, Emmerthal,
Eschershausen-Stadtoldendorf, Hessisch Oldendorf, Holzminden, Salzhemmendorf
Durch die enge Zusammenarbeit der Kommunen entsteht ein regionales Netzwerk, in dem Wissen, Erfahrungen und praktische Lösungen ausgetauscht werden. So können Synergien genutzt und Maßnahmen schneller sowie effizienter umgesetzt werden. Im Mittelpunkt des Projektes stehen dabei die Menschen vor Ort: Die Bürgerinnen und Bürger sollen bestmöglich unterstützt und aktiv in die Wärmewende einbezogen und bei der Umsetzung von Lösungen unterstützt werden.
Das Vorhaben wird durch die Europäische Union und das Land Niedersachsen gefördert.
Aufbau eines regionalen Netzwerks für Kommunen, Energieversorger und weitere Akteure – für Austausch, Qualifizierung und konkrete Projektbegleitung, z. B. beim Aufbau von Wärmenetzen. Durch den Austausch von Wissen, Erfahrungen und Lösungen entstehen Synergien, die die Umsetzung der Wärmewende vor Ort beschleunigen.
Gezielte Information und Beratung für Eigentümer:innen, um den Umstieg auf erneuerbare Heizsysteme wie Wärmepumpen oder Biomasseanlagen zu erleichtern. Das ist besonders wichtig im ländlichen Raum.
Bei den Kommunen, die bereits eine Kommunale Wärmeplanung (KWP) durchgeführt haben, bildet diese die Grundlage für das weitere Vorgehen. In den anderen Kommunen orientiert sich das Vorgehen zunächst an bestehendem Wissen zur Wärmeversorgung – sobald diese Kommunen auch eine KWP haben, wird hier bei Bedarf nachjustiert. Generell soll das Projekt dabei helfen, konkrete Maßnahmen zu entwickeln und Projekte zum Heizen mit erneuerbaren Energien anzustoßen.
Das Projekt trägt aktiv zur CO2-Reduktion bei und stärkt gleichzeitig die Region. Der Nutzen der Wärmewende ist vielfältig: