
Hameln/Weserbergland. Vereine, Schulen, Kindergärten, Kommunen, Kirchengemeinden und Unternehmen, die ein Klimaschutzprojekt im Weserbergland planen, können sich ab sofort um eine Förderung aus dem Klimafonds Weserbergland bewerben.
„Aktuell umfasst der Fonds rund 10.000 Euro“, so Anja Lippmann‑Krüger, Geschäftsführerin der Klimaschutzagentur Weserbergland. „Mit diesem Geld lassen sich zahlreiche regionale
Klimaschutzmaßnahmen unterstützen.“ Förderfähig sind Projekte im Weserbergland mit Bezug zu Klima und Umwelt – etwa Baumpflanzaktionen, Blühstreifen, Schulimkereien,
Photovoltaik‑Selbstbau‑Workshops oder Artenschutzprojekte. „Wir freuen uns auf vielfältige Ideen aus allen Bereichen der Gesellschaft und prüfen alle Anträge sorgfältig“, betont die
Geschäftsführerin.
Der Fonds wird von den Mitgliedern des Bündnisses Klimaneutrales Weserbergland gespeist, das die Klimaschutzagentur Weserbergland initiiert hat. Die Bündnis-Mitglieder senken ihren Energieverbrauch und ihre Treibhausgasemissionen durch Effizienzmaßnahmen und den Einsatz erneuerbarer Energien. Unvermeidbare Restemissionen kompensieren sie über hochwertige Zertifikate oder eigene Klimaschutzmaßnahmen. Zusätzlich fließt pro kompensierter Tonne CO₂-Äquivalente ein Beitrag in den regionalen Klimafonds.
Bewerbungen um Geld aus dem Klimafonds können bis zum 30. Juni 2026 eingereicht werden. Über die Förderung und deren Höhe entscheidet ein Beirat aus Mitgliedern des Bündnisses sowie der Geschäftsführerin der Klimaschutzagentur. Eine vollständige Finanzierung der Projektkosten ist nicht möglich. Alle Förderbedingungen sowie die Bewerbungsunterlagen sind online zu finden unter www.klimaschutzagentur.org/klimafonds-weserbergland/.