Energie- und CO2-Bilanz fürs Weserbergland

Ihr Ansprechpartner: Jan Krebs

Um den bereits erzielten, aber auch zukünftigen Erfolg der Klimaschutzaktivitäten in unserer Region messen und darstellen zu können, wurde im Rahmen der Erstellung des Masterplans eine neue Energie- und CO2-Bilanz gerechnet.

Basierend auf den jüngst zur Verfügung stehenden Daten von 2015 wurden Energieverbräuche und CO2-Ausstoß der Region ihrer Landkreise Hameln-Pyrmont, Holzminden und Schaumburg sowie den dazugehörigen Kommunen dargestellt und den Versursachern zugeordnet. Die Bilanzen der Kommunen werden in den Kommunensteckbriefen dargestellt.
Eine regelmäßige Fortschreibung der Energie- und CO2-Bilanz ist vorgesehen.

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Die neue Bilanz wurde nach einem neuen Standard, dem sogenannten BISKO-Standard, gerechnet. Damit soll eine bundesweite Vergleichbarkeit der einzelnen Bilanzen sichergestellt werden. Um den Fortschritt auch im Weserbergland abbilden zu können, wurden auch die alten Daten, die den jeweiligen integrierten Klimaschutzkonzepten der Landkreise zugrunde lagen, noch einmal nach dem neuen Standard ausgewertet und den aktuellen Daten gegenübergestellt.

Endenergieverbrauch im Weserbergland - Vergleich: 2010 - 2015

Die unten stehende Graphik zeigt den Vergleich des Endenergieverbrauchs der drei Landkreise aus dem Jahr 2010 mit dem Verbrauch des Jahres 2015. In grün dargestellt, mit einer farbigen Abstufung von hell nach dunkel, ist der Endenergieverbrauch in Megawattstunden je Einwohner angegeben (MWh/E). Der bundesdeutsche Vergleichswert ist in der kleinen nebenstehenden Deutschlandgraphik aufgeführt. Die jeweiligen Tortendiagramme zeigen, wie dieser Verbrauch prozentual auf die Bereiche Strom, Wärme und Mobilität aufgeteilt ist.

Quelle: target GmbH 2017

Entwicklung des Ausbaus der erneuerbaren Energien von 2010-2015

Die unten stehende Graphik zeigt die Entwicklung des Ausbaustandes der erneuerbaren Energien im Weserbergland von 2010 bis 2015. In grün dargestellt, mit einer farbigen Abstufung von hell nach dunkel, ist der Anteil der erneuerbaren Energien am Endenergieverbrauch dargestellt. Das Tortendiagramm bildet den Anteil des aus erneuerbaren Energien stammenden Stroms ab. Hier wird deutlich, dass insbesondere im Bereich der Stromerzeugung ein starker Ausbau stattfindet, aber auch erneuerbare Wärmeanwendungen sind langsam im Kommen und werden im Zuge der Energiewende noch eine bedeutende Rolle einnehmen. Wärmeanwendungen, aber auch der Mobilitätssektor werden in Zukunft zunehmend durch Stromanwendungen abgedeckt werden können, wie zum Beispiel über Wärmepumpen oder Elektrische Antriebsysteme. Diese Entwicklung ist unter dem Begriff Sektorenkopplung bekannt. Mehr Informationen, wie diese Entwicklung im Weserbergland aussehen könnte, finden sie im Klimaschutzszenario.

Quelle: target GmbH 2017

Entwicklung der CO2-Emissionen im Weserbergland von 2010-2015

Die unten stehende Graphik zeigt den durchschnittlichen CO2-Ausstoß (per capita). Verglichen werden hier die drei Landkreise und der gemeinsame durchschnittliche Verbrauch mit dem Bundesdurchschnitt.

Quelle: target GmbH 2017

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