Inhalte des Masterplans

Ihr Ansprechpartner: Jan Krebs

Im Juni 2017 konnte das Masterplankonzept planmäßig nach genau 1-jähriger Erstellungsphase fertiggestellt werden. Es wurde der Politik vorgestellt und in den Monaten September/Oktober von den jeweiligen Kreistagen der Landkreise Hameln-Pyrmont, Holzminden und Schaumburg verabschiedet. Zu den Inhalten des Masterplans gehören eine neue Energie- und CO2-Bilanz, sowohl für die gesamte Region, als auch für die Landkreise und deren zugehörigen Städte und Gemeinden, ein Klimaschutzszenario und entsprechende Handlungsempfehlungen, die in einem Maßnahmenkatalog unter sieben Klimaschutzhandlungsfeldern zusammengefasst wurden.

Das Masterplankonzept

Das Masterplankonzept ist der Projektplan zur Umsetzung der Klimaschutzaktivitäten in den drei Landkreisen Hameln-Pyrmont, Holzminden und Schaumburg mit Blick auf das Jahr 2050. Das Konzept fasst die verschiedenen Elemente, die im Rahmen der Masterplanerstellung untersucht und erarbeitet wurden, zusammen. Dazu gehören:

- eine Energie- und CO2-Bilanz
- Energiesteckbriefe der Städte und Gemeinden
- ein Klimaschutzszenario
- ein Maßnahmenkatalog

 

In der ersten Phase der Umsetzung geht es darum, bis zum Jahr 2020 die bereits bewährten Handlungsansätze, Projekte und Kampagnen weiterzuführen, zeitgemäße Anpassungen vorzunehmen, die aufgrund veränderter Rahmenbedingungen nötig sind, aber vor allem auch neue Projektideen weiterzuentwickeln und Prozesse anzustoßen, damit wir auch die darauffolgenden 30 Jahre bis 2050 das Thema bearbeiten und letztlich unsere Klimaschutzziele erreichen können.

 

Möchten Sie Ihren Freunden, Kunden oder Projektpartnern im Ausland etwas über die kommunale Klimaschutzarbeit in Deutschland berichten, so steht Ihnen als gutes Beispiel jetzt auch der Masterplan fürs Weserbergland in englischer Sprache zur Verfügung (siehe Downloads).

 

Der Maßnahmenkatalog

Der Maßnahmenkatalog ist das Kernstück des Masterplans. Er ist die Anleitung zur Umsetzung des Klimaschutzes im Weserbergland und Handlungsgrundlage für Politik und Verwaltung, ebenso wie für die Klimaschutzagentur Weserbergland gGmbH und die Klimaschutzleitstelle des Landkreises Schaumburg, aber auch für alle anderen Akteure in der Region.
Der Katalog ist in sieben Handlungsfelder unterteilt:

- Raumplanung und Energieerzeugung
- Technische Energieeffizienz
- Bildung für nachhaltige Entwicklung
- Suffizienz und nachhaltige Lebensstile

- Klimafreundliche Mobilität
- Kreislaufwirtschaft und Ressourcenschonung
- Organisations- und Umsetzungsstrukturen

 

 

 

Weitere Informationen als Download:


Energie- und CO2-Bilanz

Um den bereits erzielten, aber auch zukünftigen Erfolg der Klimaschutzaktivitäten in unserer Region messen und darstellen zu können, wurde im Rahmen der Erstellung des Masterplans eine neue Energie- und CO2-Bilanz gerechnet.

 

Basierend auf den jüngst zur Verfügung stehenden Daten von 2015 wurden Energieverbräuche und CO2-Ausstoß der Region ihrer Landkreise Hameln-Pyrmont, Holzminden und Schaumburg sowie den dazugehörigen Kommunen dargestellt und den Versursachern zugeordnet. Die Bilanzen der Kommunen werden in den Kommunensteckbriefen dargestellt.

Eine regelmäßige Fortschreibung der Energie- und CO2-Bilanz ist vorgesehen.

Weitere Informationen als Download:


Energiesteckbriefe der Kommunen

Das Weserbergland ist mit drei Landkreisen eine der flächenmäßig größten Masterplankommunen. Auch wenn es sich beim Weserbergland um einen insgesamt sehr ländlich geprägten Raum handelt, so lassen sich auch Unterschiede zwischen den Landkreise erkennen. In den einzelnen Kommunen sind diese teilweise umso größer.

Die Kommunensteckbriefe wurden sowohl für die Landkreise, als auch für die jeweiligen Städte und Gemeinden erstellt und stehen Ihnen über den unten stehenden Button zum Download zur Verfügung. Informieren Sie sich jetzt über die Situation bei Ihnen vor Ort.

Weitere Informationen als Download:


Klimaschutzszenario

Im Klimaschutzszenario wurde errechnet, wie die Klimaziele des Masterplans im Weserbergland erreicht werden können:

 

-50 Prozent Reduktion des Endenergieverbrauchs (Referenzjahr 2010)

-95 Prozent Reduktion des CO2-Ausstoßes (Referenzjahr 1990)

-100 Prozent Anteil der erneuerbaren Energien (Strom und Wärme)

 

 

Das Klimaschutzszenario wird dem Referenzszenario gegenübergestellt. Somit wird die Fortschreibung der aktuellen Entwicklung mit der zur Zielerreichung verglichen.

Fazit: So weitermachen wie bisher; das können wir uns nicht erlauben.