Strom sparen

Ihr Ansprechpartner: Jan NorrmannMareike Behrens

Energiesparlampen schonen den Geldbeutel

Im Haushalt gibt es vielfältige Einsparpotenziale. Zum Beispiel bei der Beleuchtung können die Ausgaben leicht reduziert werden. Ein Haushalt mit vier Personen kann über 300 Kilowattstunden an Energie sparen, werden die herkömmlichen Glühbirnen durch Energiesparlampen ersetzt. Hält man sich nicht im Zimmer auf, sollte das Licht immer ausgeschaltet sein. 

Foto: muro/ Fololia.com
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Elektrogeräte im Stand-by-Betrieb verbrauchen reichlich Strom

Und auch das ist nicht nur ein Klischee: Elektrogeräte im Stand-by-Betrieb verbrauchen reichlich Strom – ein TV-Gerät besipielsweise 7 Watt pro Stunde, ein Computer 40 Watt und ein Laserdrucker 70 Watt. In Zukunft können Verbraucher beim Kauf neuer Fernsehgeräte auf einen Blick erkennen, wie viel Strom ein Modell verbraucht: Wie die Deutsche Energie-Agentur GmbH (dena) mitteilt, müssen seit dem 30. November 2011 europaweit alle Neugeräte mit dem einheitlichen EU-Energielabel ausgezeichnet werden. Für Verbraucher lohnt es sich auf jeden Fall, beim Neukauf auf die Energieeffizienz des TV-Gerätes zu achten: Nach Berechnungen der Initiative EnergieEffizienz der Deutschen Energie-Agentur GmbH (dena) lassen sich beim Kauf eines neuen Fernsehgerätes bis zu 70 Prozent Stromkosten vermeiden, wenn sich Verbraucher für ein energieeffizientes Gerät der Klasse A entscheiden.

Foto: Imaginis/ Fotolia.com
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Effizienzklassen von A+ bis F

Das EU-Label für Fernsehgeräte ähnelt grundsätzlich dem Etikett, das viele Verbraucher bereits von Haushaltsgroßgeräten wie Kühlschrank oder Waschmaschine kennen: Verschiedene Energieeffizienzklassen geben Auskunft über den Stromverbrauch eines Modells. Die Effizienzklassen reichen von A+ (sehr niedriger Stromverbrauch) bis F (sehr hoher Stromverbrauch) und sind mit Farbbalken von Grün bis Rot hinterlegt. Weitere technische Eigenschaften wie zum Beispiel die Größe der Bildschirmdiagonale finden sich in Form sprachneutraler Piktogramme am unteren Rand des Labels. Annahmen:

Strompreis 24 Cent/kWh

jährliche Stromkosten energieeffizientes Gerät (Klasse A): 25 Euro

jährliche Stromkosten ineffizientes Gerät (Klasse F): 80 Euro

beide Geräte inklusive Tuner und mit einer Bildschirmdiagonale von mehr als 110 cm


Auf die Energieklasse achten

Werden neue, vor allem große Haushaltsgeräte angeschafft, sollte das Augenmerk beim Kauf  auf die Energieklasse gelegt werden. Schon der Kauf eines energieeffizienten Kühlschranks spart bis zu einem Viertel des Energieverbrauchs fürs Kühlen und Gefrieren. Wenig Energieeffizienz beim Kühlschrank macht ihn dagegen zum Spitzen-Stromfresser im Haushalt. Kühlen und Gefrieren zusammen verursachen ein Fünftel des gesamten Energieverbrauchs! Denken Sie daran: Die ideale Kühltemperatur im Kühlschrank beträgt 7°C. Jedes Grad darüber frisst unnötig Energie!

Foto: Light Impression/ Fotolia.com
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Spartipps:

  • Gerät mit Energieeffizienzklasse A, eventuell mit Abtauautomatik kaufen. Achtung: "No- Frost-Funktion" erhöht den Energieverbrauch; sinnvoll nur, wenn die Tür häufig geöffnet wird.
  • Modell mit Schubladen statt Tür anschaffen: beim Öffnen von Schubladen entweicht wesentlich weniger Kaltluft
  • Kühlschrank nicht neben Wärmequellen wie Heizung, Herd, Geschirrspüler oder Waschmaschine stellen
  • Direkte Sonneneinstrahlung auf den Kühlschrank vermeiden
  • Regelmäßig abtauen, maximal einen Zentimeter Eis entstehen lassen
  • Säubern der äußeren Lüftungsgitter und Wärmetauscher von Staub und Schmutz
  • 7 °C zum Kühlen (Kühlschrank nicht auf höchster Stufe einstellen) und -18 °C zum Gefrieren
  • Türdichtung bei nicht einwandfreier Funktion erneuern
  • Vor längerer Abwesenheit abstellen (wichtig vorher abtauen und Tür offen stehen lassen)
  • Ein großer Kühlschrank verbraucht weniger Energie als zwei kleine
  • Auf Eisfach verzichten - 20 % Energie-Ersparnis
  • Tür möglichst wenig öffnen, damit keine Luftfeuchte eindringt, kondensiert und vereist
  • Keine heißen Speisen oder Getränke in den Kühlschrank - vermeidet verstärkte Eisbildung und höheren Energiebedarf
  • Lüftungsschlitze frei halten
  • Gerät so klein wie möglich auswählen: je 100 l Nutzinhalt 10 % mehr Stromverbrauch; für zwei Personen reichen 100–160 l, jede weitere Person braucht 50 l zusätzlich
  • Inhalt gut sortieren: vermindert die Öffnungszeit der Kühlschranktür
  • Vor dem Kochen überlegen, welche Zutaten aus dem Kühlschrank gebraucht werden und Tür dann nur einmal öffnen
  • Flaschen und Tetrapacks im Kühlfach aufbewahren: wirken als Kältespeicher beim Türöffnen
  • Gefrorenes im Kühlschrank auftauen
  • Umwelttipp: Fragen Sie beim Kauf nach Geräten mit HFKW-/FKW-freiem Kältemittel.

Niedrige Waschtemperatur ist empfehlenswert

Wer bei 30 °C anstatt bei 90 °C seine Textilien wäscht, spart ebenfalls Strom. Meistens ist die niedrige Temperatur ausreichend, die Pflege der Wäsche genauso garantiert. 


Vielfältige Stromspartipps

Die Stromspartipps im Haushalt sind umfangreich. Unser Service-Telefon ist montags bis freitags von 10 bis 14 Uhr besetzt: 05151/95788-77