Klimaschutzpreis

Ihr Ansprechpartner: Larisa Purk

Klimaschutzpreis 2017

Bereits zum sechsten Mal vergab die Klimaschutzagentur Weserbergland gestern Abend den Klimaschutzpreis. In diesem Jahr wurden jedoch der Umweltschutzpreis des Landkreises Holzminden und der Klimaschutzpreis der Klimaschutzagentur Weserbergland erstmals eins. Zum Jahresausklang wurde gemeinsam ein Preis zur Förderung der Sensibilisierung von Kindern zum Thema Klimaschutz im Landkreis Holzminden verliehen.

 

Zahlreiche Kindergärten und Grundschulen aus dem Landkreis hatten sich bis November mit selbstgemachten Bildern zum Motto „Energie sparen ist kinderleicht“ beworben. Insgesamt 48 Werke von elf Institutionen waren eingegangen. Am Donnerstagabend dann freuten sich bei der feierlichen Preisverleihung rund 100 Gäste in der Georg-von-Langen-Schule in Holzminden mit den Siegern des Klimaschutzpreises 2017.

 

Den Preis für den ersten Platz überreichten Frau Landrätin Angela Schürzeberg und Tobias Timm, Geschäftsführer der Klimaschutzagentur Weserbergland, in diesem Jahr an den Kindergarten des DRK-Ortsvereins Grünenplan. Die eingereichten Bilder überzeugten durch ihre Individualität und Kreativität. Frau Landrätin Schürzeberg betonte, dass es sich „um hervorragende Bilder für Kinder dieses Alters handele. Jedes der Bilder erzähle eine eigene Geschichte zu diesem Thema.“ Der Kindergarten konnte sich somit über ein Preisgeld in Höhe von 400 Euro freuen.

 

Den zweiten Platz, und damit ein Preisgeld in Höhe von 250 Euro, sicherten sich die Waldwichtel der Kita Silberborn für ihre Einreichung einer ganzen Bildermappe, die durch ihr sehr gutes pädagogisches Konzept die Jury überzeugte. Platz drei belegte der Kindergarten Bahnhofstraße Holzminden, der sich über ein Preisgeld in Höhe von 150 Euro freuen kann. Tobias Timm erklärte zu der Entscheidung der Jury: „Das Thema wurde von den Kindern sehr gut umgesetzt und auf den Punkt gebracht.“

 

Zur Ehrung der Plätze eins bis drei gab es jedoch nicht nur Preisgelder, sondern auch Pokale und attraktive Umweltsachpreise.

 

Die Jury, zu der neben Medien- und Kunstschulvertretern auch Umweltakteure zählten, vergab zudem gleich zwei Sonderpreise. Für die künstlerische Umsetzung des Themas wurden somit auch die Evangelische Kindertagesstätte Bevern und die Schule an der Weser ausgezeichnet und erhielten je ein Preisgeld in Höhe von 100 Euro.

 

Der Preisverleihungsabend in Holzminden verlief als kleines stimmungsvolles Adventsfest mit Bastelaktionen, Klimaschutzfee und sogar dem Weihnachtsmann, der auch allen anderen Teilnehmern des Wettbewerbs den Abend mit kleinen Geschenken versüßte. Mit dem alljährlichen Wettbewerb möchte die Klimaschutzagentur Kitas und Grundschulen helfen, das wichtige Thema Klima- und Umweltschutz spielerisch anzugehen. Die Preisgelder in Höhe von insgesamt 1.000 Euro wurden vom Landkreis Holzminden zur Verfügung gestellt.

Foto: Julia Langemann
Foto: Julia Langemann
Foto: Julia Langemann
Foto: Julia Langemann

Klimaschutzpreis 2016

Bereits zum fünften Mal vergab die Klimaschutzagentur zum Jahresausklang den Klimaschutzpreis im Weserbergland. Die kleinen Nachwuchskünstler, Mädchen und Jungen im Kita- oder Grundschulalter, konnten sich am aktuellen Wettbewerb „Kunst statt Müll“ beteiligen und den Klimaschutzpreis 2016 gewinnen. Auch Müll lässt sich verwandeln – zum Beispiel in Kunstgegenstände.

 

Das öffentliche Bewusstsein für Müllvermeidung mag für viele in Deutschland als ausgeprägt erscheinen, doch die Angaben des statistischen Bundesamtes widersprechen dieser Vorstellung. Nach den Recherchen der Behörde verursachen die Menschen in Deutschland deutlich mehr Müll als die meisten europäischen Nachbarn. Seit 2010 entstehen in der Bundesrepublik jedes Jahr mehr als 600 Kilo Abfall pro Einwohner. „Die zunehmende Umweltverschmutzung durch Müll schadet Menschen und Tieren und verursacht die Klimaveränderung“, betont Tobias Timm, Geschäftsführer der Klimaschutzagentur Weserbergland. Mit dem Malwettbewerb „Kunst statt Müll“ wurden schon die Jüngsten für das Thema sensibilisiert und animiert, bewusst mit dem Thema Mülltrennung umzugehen. „In Kitas oder Schulen sollten solche Themen wie Müllvermeidung im Zusammenhang mit unserem Wettbewerb angesprochen werden“, schlägt Timm vor. So könnten die Mädchen und Jungen lernen, dass umweltbewusstes Verhalten ein wichtiger Stein im Kampf gegen den Klimawandel sei.

Aus unterschiedlichen Materialien konnten die Kids ihre Kunstobjekte basteln und der Fachjury präsentieren. „Je intensiver sich bereits die junge Generation mit dem Thema Umweltschutz beschäftigt, desto mehr wird die Bedeutung des Themas in den Köpfen verankert“, ist Klimaschutz-Experte Timm überzeugt.

 

Mitte November tagte die Fachjury. Zur Abschlussveranstaltung freuten sich dann mehr als 100 Gäste in der kleinen Kultur(n)halle in Emmerthal mit den Siegern des Klimaschutzpreises 2016. Der erste Preis ging in diesem Jahr an die Kita Regenbogen, Domeierstraße in Hameln. „Müllhai jagt Nemo“ - das Kunstobjekt in Form eines Raubfisches - überzeugte die Jury der Klimaschutzagentur durch eine klare Botschaft: Plastik hat fatale Folgen für die ozeanische Flora und Fauna! Den zweiten Preis ergatterten zehn Schüler der Jugendkunstschule Hameln mit ihren „Müll-Robotern“. Aus Blechbüchsen & Co. bastelten sie Roboter in vielen Variationen. Auch die Kinder des evangelisch-lutherischen Kindergartens Langes Feld als Drittplatzierte wurden ausgezeichnet. Die Kinder der Regelgruppe „Grashüpfer“ hatten ein Aquarium aus Karton mit Plastikflaschenfischen und einen Roboter mit Einwegbecherarmen gebastelt. Zur Ehrung gab es nicht nur blitzeblanke Pokale, sondern auch attraktive Umweltsachpreise.

Foto: KSA
Foto: KSA
Foto: KSA
Foto: KSA

Klimaschutzpreis 2015

Die ersten Gewinner des Klimaschutzpreises 2015 heißen Esther Mapy Palomeque Valencia und Anastasia Radulovic. Die beiden Fünfjährigen aus Hameln hatten sich am landkreisweiten Umwelt-Wettbewerb „Wasser – das Lebenselixier“ beteiligt. Bereits zum vierten Mal hatte die Klimaschutzagentur Weserbergland den begehrten Preis ausgeschrieben und in diesem Jahr kleine Nachwuchskünstler im Kita- und Grundschulalter aufgerufen, „Wasser-Werke“ zu kreieren.

Zur feierlichen Preisverleihung im KulturKulTourismusForum am Rathaus in Hessisch Oldendorf kamen denn am Dienstagabend fast 100 Gäste, die nicht nur die erfinderischen Sieger beklatschten und originellen Bilder bestaunten, sondern auch ein kleines stimmungsvolles Adventsfestmit Bastelaktionen, Klimaschutzfee und Weihnachtsmann erlebten. Neben den Siegern aus der Hamelner Kita Altstadtmäuse zeichnete Tobias Timm, Geschäftsführer der Klimaschutzagentur Weserbergland, auch die zweite Gewinnerin Lenya Görling, neun Jahre alt, aus der Hessisch Oldendorfer Grundschule am Rosenbusch sowie den fünfjährige Moritz Knoche aus dem Kindergarten Zersen als Drittplatzierten mit blitzeblanken Pokalen und attraktiven Umweltsachpreisen aus.

Phantasievolles, Kreatives, Hintergründiges, Eindrucksvolles, Bewegendes hätten die Mädchen und Jungen im Rahmen des Wettbewerbs eingereicht, so Timm. „Im Grunde sind alle Bilder Gewinnerbilder.“ Der Jury, zu der neben Medien- und Kunstschulvertreter auch Umweltakteure sowie kommunale Spitzen zählten, sei es „sehr schwer gefallen, eine Auswahl zu treffen“.

Hessisch Oldendorfs Bürgermeister Harald Krüger betonte ebenfalls die Vielfalt der kreativen Ideensammlung, die den beteiligten Mädchen und Jungen auch das Thema Klimaschutz allgemein näher gebracht habe. Stolz zeigte sich Krüger, dass die Klimaschutzpreisverleihungin diesem Jahr in Hessisch Oldendorf stattfinden würde. Und er betonte die gute Zusammenarbeit der Klimaschutzagentur und der Kommunen, die der gesamten Region zugutekäme. Kindgerecht erklärte Krüger Kernideen des Umweltschutzes, die in der Zusammenfassung das Appell „Weniger Energie verbrauchen, erneuerbare Energien ausbauen“ beinhalteten.

„Wasser ist nicht überall ein solch selbstverständliches Gut wie bei uns“, unterstrich Klimaschutz-Fachmann Timm noch einmal den Hintergrund für das Wettbewerbsmotto. Weltweit werde das wertvolle Gut immer mehr zum kritischen Überlebens- und Entwicklungsfaktor. „Viele Menschen haben keinen Zugang zu sauberem Trinkwasser und leiden unter unhygienischen Abwasserverhältnissen.“ Die Sensibilisierung aller Menschen für einen nachhaltigen Umgang mit Wasser spiele deshalb eine große Rolle.

Laut Timm befürchten die Vereinten Nationen eine verheerende Trinkwasserknappheit. Bis zum Jahr 2050 werde der Bedarf voraussichtlich um 55 Prozent steigen. Die Umweltschutzorganisation WWF prognostiziere, aus der Wasserkrise könne eine ökologische, ökonomische und soziale Katastrophe entstehen. Bleibe es beim bisherigen Verlauf, lebten schon in 20 Jahren mindestens 3,5 Milliarden Menschen in wasserarmen Gebieten, die Hälfte der Weltbevölkerung.

„Die zunehmende Umweltverschmutzung und die damit verbundene Klimaveränderung sind Verursacher der Missstände“, erklärte der Agentur-Geschäftsführer. Mit dem Malwettbewerb seien schon die Jüngsten für das Thema sensibilisiert und animiert worden, bewusst mit dem wertvollen Gut umzugehen. Nach Meinung des Umweltexperten sollten in Kitas oder Schulen die Wasserprobleme in spielerischen Aktionen angesprochen werden. So könnten die Mädchen und Jungen unkompliziert lernen, dass umweltbewusstes Verhalten überall auf der Welt helfen könne.