Klimaschutzpreis

Ihr Ansprechpartner: Larisa Purk

Klimaschutzpreis 2017

Auch 2017 vergibt die Klimaschutzagentur zum Ende des Jahres den Klimaschutzpreis. In diesem Jahr verleihen wir den Preis gemeinsam mit dem Landkreis Holzminden.

 

Das diesjährige Motto lautet „Klimaschutzpreis – Energie sparen ist kinderleicht“. Durch die Anfertigung von Bildern sollen sich bereits die Kleinsten mit dem wichtigen Thema Energie sparen auseinandersetzen und so für Klimaschutz sensibilisiert werden.

 

Ist das Licht aus, wenn man den Gruppenraum verlässt? Ist der Wasserhahn abgedreht? Energie sparen kann so einfach sein. Das Beste daran: es ist auch noch gut für das Klima. Bis zum 13. November 2017 können sich Grundschulen und KiTas aus dem Landkreis Holzminden mit ihren Kindern am Wettbewerb beteiligen und Anfang Dezember den Klimaschutzpreis 2017, Urkunden sowie Preisgelder in Höhe von insgesamt 1.000 Euro gewinnen. Wer mit seinem Beitrag überzeugt, entscheidet Ende November eine Fachjury.

 

Die Teilnahme erfolgt durch Einsendung selbstgemachter Bilder auf Papier bis zu einem Format von DIN A3. Farben und Techniken können dabei frei gewählt werden. Zusätzlich soll von den Kindern eine Kurzbeschreibung zum Bild eingereicht werden (Was ist dir bei deinem Bild besonders wichtig? Was möchtest du anderen damit sagen?). Bei den Einsendungen kommt es aber nicht auf die Menge der eingereichten Kunstwerke an: es zählen vor allem Aussagekraft, Kreativität und das Maß der eigenständigen Umsetzung.

 

Die Bilder können ab sofort unter dem Stichwort „Klimaschutzpreis 2017“ per Post eingesendet werden an:

Landkreis Holzminden

Kreisentwicklung/Wirtschaftsförderung

Frau Dr. Linda Hartmann

Bürgermeister-Schrader-Straße 24

37603 Holzminden

 

Achtung: bitte den Namen, die Adresse und das Alter auf der Rückseite des Kunstwerkes vermerken.

 

Haben Sie Fragen zum Klimaschutzpreis? Diese beantwortet Ihnen gerne Larisa Purk, Telefon: 05151/95788-31, E-Mail: purk@klimaschutzagentur.org.

 

Wir freuen uns auf tolle Einsendungen!


Klimaschutzpreis 2016

Bereits zum fünften Mal vergab die Klimaschutzagentur zum Jahresausklang den Klimaschutzpreis im Weserbergland. Die kleinen Nachwuchskünstler, Mädchen und Jungen im Kita- oder Grundschulalter, konnten sich am aktuellen Wettbewerb „Kunst statt Müll“ beteiligen und den Klimaschutzpreis 2016 gewinnen. Auch Müll lässt sich verwandeln – zum Beispiel in Kunstgegenstände.

 

Das öffentliche Bewusstsein für Müllvermeidung mag für viele in Deutschland als ausgeprägt erscheinen, doch die Angaben des statistischen Bundesamtes widersprechen dieser Vorstellung. Nach den Recherchen der Behörde verursachen die Menschen in Deutschland deutlich mehr Müll als die meisten europäischen Nachbarn. Seit 2010 entstehen in der Bundesrepublik jedes Jahr mehr als 600 Kilo Abfall pro Einwohner. „Die zunehmende Umweltverschmutzung durch Müll schadet Menschen und Tieren und verursacht die Klimaveränderung“, betont Tobias Timm, Geschäftsführer der Klimaschutzagentur Weserbergland. Mit dem Malwettbewerb „Kunst statt Müll“ wurden schon die Jüngsten für das Thema sensibilisiert und animiert, bewusst mit dem Thema Mülltrennung umzugehen. „In Kitas oder Schulen sollten solche Themen wie Müllvermeidung im Zusammenhang mit unserem Wettbewerb angesprochen werden“, schlägt Timm vor. So könnten die Mädchen und Jungen lernen, dass umweltbewusstes Verhalten ein wichtiger Stein im Kampf gegen den Klimawandel sei.

Aus unterschiedlichen Materialien konnten die Kids ihre Kunstobjekte basteln und der Fachjury präsentieren. „Je intensiver sich bereits die junge Generation mit dem Thema Umweltschutz beschäftigt, desto mehr wird die Bedeutung des Themas in den Köpfen verankert“, ist Klimaschutz-Experte Timm überzeugt.

 

Mitte November tagte die Fachjury. Zur Abschlussveranstaltung freuten sich dann mehr als 100 Gäste in der kleinen Kultur(n)halle in Emmerthal mit den Siegern des Klimaschutzpreises 2016. Der erste Preis ging in diesem Jahr an die Kita Regenbogen, Domeierstraße in Hameln. „Müllhai jagt Nemo“ - das Kunstobjekt in Form eines Raubfisches - überzeugte die Jury der Klimaschutzagentur durch eine klare Botschaft: Plastik hat fatale Folgen für die ozeanische Flora und Fauna! Den zweiten Preis ergatterten zehn Schüler der Jugendkunstschule Hameln mit ihren „Müll-Robotern“. Aus Blechbüchsen & Co. bastelten sie Roboter in vielen Variationen. Auch die Kinder des evangelisch-lutherischen Kindergartens Langes Feld als Drittplatzierte wurden ausgezeichnet. Die Kinder der Regelgruppe „Grashüpfer“ hatten ein Aquarium aus Karton mit Plastikflaschenfischen und einen Roboter mit Einwegbecherarmen gebastelt. Zur Ehrung gab es nicht nur blitzeblanke Pokale, sondern auch attraktive Umweltsachpreise.

Foto: KSA
Foto: KSA
Foto: KSA
Foto: KSA

Klimaschutzpreis 2015

Die ersten Gewinner des Klimaschutzpreises 2015 heißen Esther Mapy Palomeque Valencia und Anastasia Radulovic. Die beiden Fünfjährigen aus Hameln hatten sich am landkreisweiten Umwelt-Wettbewerb „Wasser – das Lebenselixier“ beteiligt. Bereits zum vierten Mal hatte die Klimaschutzagentur Weserbergland den begehrten Preis ausgeschrieben und in diesem Jahr kleine Nachwuchskünstler im Kita- und Grundschulalter aufgerufen, „Wasser-Werke“ zu kreieren.

Zur feierlichen Preisverleihung im KulturKulTourismusForum am Rathaus in Hessisch Oldendorf kamen denn am Dienstagabend fast 100 Gäste, die nicht nur die erfinderischen Sieger beklatschten und originellen Bilder bestaunten, sondern auch ein kleines stimmungsvolles Adventsfestmit Bastelaktionen, Klimaschutzfee und Weihnachtsmann erlebten. Neben den Siegern aus der Hamelner Kita Altstadtmäuse zeichnete Tobias Timm, Geschäftsführer der Klimaschutzagentur Weserbergland, auch die zweite Gewinnerin Lenya Görling, neun Jahre alt, aus der Hessisch Oldendorfer Grundschule am Rosenbusch sowie den fünfjährige Moritz Knoche aus dem Kindergarten Zersen als Drittplatzierten mit blitzeblanken Pokalen und attraktiven Umweltsachpreisen aus.

Phantasievolles, Kreatives, Hintergründiges, Eindrucksvolles, Bewegendes hätten die Mädchen und Jungen im Rahmen des Wettbewerbs eingereicht, so Timm. „Im Grunde sind alle Bilder Gewinnerbilder.“ Der Jury, zu der neben Medien- und Kunstschulvertreter auch Umweltakteure sowie kommunale Spitzen zählten, sei es „sehr schwer gefallen, eine Auswahl zu treffen“.

Hessisch Oldendorfs Bürgermeister Harald Krüger betonte ebenfalls die Vielfalt der kreativen Ideensammlung, die den beteiligten Mädchen und Jungen auch das Thema Klimaschutz allgemein näher gebracht habe. Stolz zeigte sich Krüger, dass die Klimaschutzpreisverleihungin diesem Jahr in Hessisch Oldendorf stattfinden würde. Und er betonte die gute Zusammenarbeit der Klimaschutzagentur und der Kommunen, die der gesamten Region zugutekäme. Kindgerecht erklärte Krüger Kernideen des Umweltschutzes, die in der Zusammenfassung das Appell „Weniger Energie verbrauchen, erneuerbare Energien ausbauen“ beinhalteten.

„Wasser ist nicht überall ein solch selbstverständliches Gut wie bei uns“, unterstrich Klimaschutz-Fachmann Timm noch einmal den Hintergrund für das Wettbewerbsmotto. Weltweit werde das wertvolle Gut immer mehr zum kritischen Überlebens- und Entwicklungsfaktor. „Viele Menschen haben keinen Zugang zu sauberem Trinkwasser und leiden unter unhygienischen Abwasserverhältnissen.“ Die Sensibilisierung aller Menschen für einen nachhaltigen Umgang mit Wasser spiele deshalb eine große Rolle.

Laut Timm befürchten die Vereinten Nationen eine verheerende Trinkwasserknappheit. Bis zum Jahr 2050 werde der Bedarf voraussichtlich um 55 Prozent steigen. Die Umweltschutzorganisation WWF prognostiziere, aus der Wasserkrise könne eine ökologische, ökonomische und soziale Katastrophe entstehen. Bleibe es beim bisherigen Verlauf, lebten schon in 20 Jahren mindestens 3,5 Milliarden Menschen in wasserarmen Gebieten, die Hälfte der Weltbevölkerung.

„Die zunehmende Umweltverschmutzung und die damit verbundene Klimaveränderung sind Verursacher der Missstände“, erklärte der Agentur-Geschäftsführer. Mit dem Malwettbewerb seien schon die Jüngsten für das Thema sensibilisiert und animiert worden, bewusst mit dem wertvollen Gut umzugehen. Nach Meinung des Umweltexperten sollten in Kitas oder Schulen die Wasserprobleme in spielerischen Aktionen angesprochen werden. So könnten die Mädchen und Jungen unkompliziert lernen, dass umweltbewusstes Verhalten überall auf der Welt helfen könne.