Westfalen Weser Energie-Gruppe sucht zum dritten Mal den Klima.Sieger unter den Vereinen: bis zu 25.000 Euro pro Sanierungsvorhaben!

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In der vorigen Runde profitierten 35 Vereine aus Ostwestfalen-Lippe und dem Weserbergland vom Klima.Sieger-Wettbewerb. Nicht zuletzt das große Engagement hat die Westfalen Weser Energie-Gruppe darin bestätigt unter dem Motto Sparen, sanieren, schützen die dritte Runde des Wettbewerbs auszuschreiben. Der heimische Energiedienstleister baut dabei wieder auf die Unterstützung der Klimaschutzagentur Weserbergland. Der Klima.Sieger richtet sich an Vereine im Netzgebiet, die ihr Vereinsgebäude oder eine andere bauliche Anlage energetisch sanieren möchten. Der Wettbewerb honoriert Klimaschutzaktivitäten in Vereinen mit Preisgeldern bis zu 25.000 Euro pro Sanierungsvorhaben.

 

Gemessen am Gesamtenergieverbrauch ist der Anteil des Energieverbrauchs in Gebäuden in Deutschland nach wie vor sehr hoch. Experten gehen von etwa 40 Prozent aus. Dabei liegt in diesem Bereich großes Potenzial für Energieeinsparungen brach. Genau das will der Wettbewerb nutzen. Einerseits sind viele Gebäude sanierungsbedürftig, andererseits müssen freiwillige Leistungen der Kommunen gekürzt oder ganz eingestellt werden. Und die Vereine selbst haben meist nicht die entsprechenden finanziellen Mittel, um nötige Modernisierungsmaßnahmen durchzuführen. Viele Vereine kennen die Reserven nicht, die für Energieeinsparungen in ihren Gebäuden bestehen. Ein Gewinn beim Wettbewerb kann und soll deshalb den finanziellen Anstoß geben, in Kombination mit einer Energieberatung Aufschlüsse über die Einsparreserven zu bekommen und dann auch erste Maßnahmen einzuleiten.

 

„Sehr engagierte und beeindruckende Projekte“ lassen auf dritte Runde hoffen

„Nach dem großen Erfolg mit sehr engagierten und teilweise wirklich beeindruckenden Konzepten und Plänen wie dem Sieger-Projekt, dem umfangreichen Bürgerhaus-Umbau in Paderborn-Wewer, freuen wir uns jetzt schon auf die Bewerbungen der nächsten Ausschreibung. Der jüngste Bericht des Weltklimarats zeigt wieder, dass es notwendig ist die Erderwärmung zu begrenzen, aber auch dass es möglich ist. Deshalb ist umweltbewusstes Handeln vor Ort, in der eigenen Stadt oder Gemeinde, genauso unerlässlich wie auf globaler Ebene. Die finanzielle Unterstützung durch die Preisgelder kann hier Anreize schaffen und gleichzeitig die Kommune entlasten“, so Dr. Stephan Nahrath, Geschäftsführer Westfalen Weser Energie, zur Motivation des Unternehmens. Die rein kommunale Westfalen Weser Energie-Gruppe möchte so einen wesentlichen Beitrag leisten, um bürgerschaftliches Engagement in den Bereichen Energieeffizienz und Klimaschutz zu fördern – zukunftsorientiert und innovativ.

 

Interessierte Vereine können sich in zwei Kategorien bewerben. Hat der Verein schon ein konkretes Sanierungsvorhaben mit einem nachvollziehbaren Konzept? Oder gibt es eine Sanierungsidee und der Verein möchte diese mit einer Energieberatung zu einem Sanierungskonzept ausbauen? Westfalen Weser Energie arbeitet im Rahmen des Wettbewerbs mit der Klimaschutzagentur Weserbergland zusammen und hat dort eine Servicestelle eingerichtet. „Wir lassen die Vereine nicht allein mit ihren Vorhaben. Wir beraten zu allen Fragen rund um den Wettbewerb, zur Antragsstellung sowie zu Finanzierungs- und Fördermöglichkeiten“, führt Tobias Timm, Geschäftsführer der gemeinnützigen Klimaschutzagentur Weserbergland, weiter aus.

 

Umweltschutz und ehrenamtliches Engagement

Eine fachkundige und unabhängige Jury wählt aus den eingereichten Bewerbungen die unterstützungswürdigen Projekte aus. Bewertet wird unter anderem, wie viel Energie und CO2 eingespart werden kann und in welchem Verhältnis die Investitionen zur Energieeinsparung stehen. Eine Rolle spielt auch, wie schlüssig das Sanierungsvorhaben ist und wie effizient mit den Ressourcen bei der Sanierung umgegangen wird. „Preiswürdig sind unterschiedlichste Klimaschutzprojekte. Dabei geht es immer darum, Eigeninitiative zu zeigen, zukunftsorientiert zu denken, innovative Konzepte zu entwickeln und damit vielleicht sogar Vorreiter in der Kommune zu werden“, appelliert Uta Wolff, Projektleiterin Westfalen Weser Energie an die Vereine. Denn auch die Motivation und das Maß des ehrenamtlichen Engagements werden bewertet.

 

Wer teilnehmen möchte, muss bis Mitte Januar die Bewerbung eingereicht haben. Die Bewerbungsformulare und weitere Informationen zum Wettbewerb finden Interessierte unter www.ww-energie.com/klima.sieger.

Ihr Ansprechpartner: Daniela Riekenberg, Larisa Purk