Erfolgreich beendet: E-Bike Test von Stadt Hameln und Klimaschutzagentur

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Herr Martin Heider, einer der vier Gewinner der Testwochen Mobilitätsalternativen, nahm beim Felgenfest eines der E-Bikes zum Testen in Empfang. Foto: KSA

Die Testwochen Mobilitätsalternativen, bei denen vier Personen aus der Hamelner Nordstadt in den Genuss kamen ganze zwei Wochen lang ein E-Bike als klimafreundliche Alternative zum Auto zu testen, sind zu Ende gegangen. Im Rahmen des Sanierungsmanagements Nordstadt wollten die Klimaschutzagentur Weserbergland und die Stadt Hameln Interessierten so die Möglichkeit bieten, sich ganz einfach von den Vorteilen eines E-Bikes zu überzeugen. Und diese Chance nutzten die Testpersonen ausgiebig!

„Ich habe das Rad täglich benutzt und mich schnell an die Unterstützung gewöhnt. Längere Touren von 50 km habe ich jedoch nach wie vor mit dem Auto unternommen, denn 50 km schafft man trotz Unterstützung natürlich nicht in einer Stunde“, so Martin Heider, einer der insgesamt vier Testpersonen, und erklärt weiter: „Für mich wäre ein E-Rennrad eine gute Alternative, wenn es nicht so teuer und die Reichweite brauchbarer wäre.“ Dies käme dann auch in der kommenden Zeit zum Einsatz, wenn Herr Heider ca. 2.000 km mit dem Fahrrad in den Urlaub fährt.

 

Die Stadt Hameln und die Klimaschutzagentur Weserbergland freuen sich, dass die Aktion im Rahmen des Sanierungsmanagements so gut ankam. „Immer wieder stellen wir bei Events, wie dem Felgenfest oder dem Mobilitätstag in der Nordstadt, fest, dass das Interesse der Menschen an E-Bikes groß ist. Wenn wir ihnen die Möglichkeit geben diese Alternative zu testen, wird das Angebot immer gut angenommen“, so Tobias Timm, Geschäftsführer der Klimaschutzagentur. „Für Städte wie Hameln stellt ein E-Bike eine gute Mobilitätsalternative dar. Man ist relativ zügig unterwegs und die nervige Parkplatzsuche entfällt.“

 

Mit den Testwochen Mobilitätsalternativen im Rahmen des Sanierungsmanagements bleibt die Hamelner Nordstadt beim Thema Nachhaltigkeit und Klimaschutz weiterhin in Bewegung. Die Aktion ist zudem Bestandteil des Masterplans 100% Klimaschutz für die Landkreise Hameln-Pyrmont, Holzminden und Schaumburg.

 

Über das Projekt Masterplan 100% Klimaschutz

Insgesamt 22 ausgesuchte Kommunen werden seit dem 1. Juli 2016 durch das Projekt Masterplan 100% Klimaschutz vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages gefördert. Das Landkreis-Bündnis – bestehend aus Hameln-Pyrmont, Holzminden und Schaumburg – ist eine von ihnen und nimmt damit eine Vorreiterrolle in Sachen CO2-Neutralität und Energiesparkurs ein. Gemeinsam verfolgen die Landkreise das Ziel, in der Region die Treibhausgasemissionen bis 2050 um 95 Prozent gegenüber 1990 und den Endenergieverbrauch um 50 Prozent gegenüber 2010 zu senken. Mit einer Laufzeit von vier Jahren umfasst das Projekt allein im Weserbergland eine Fördersumme von insgesamt 775.000 Euro und ein Gesamtprojektvolumen von 916.000 Euro. Weitere Informationen finden Sie unter: www.masterplan-weserbergland.de.

 

Über die Nationale Klimaschutzinitiative

Mit der Nationalen Klimaschutzinitiative initiiert und fördert das Bundesumweltministerium seit 2008 zahlreiche Projekte, die einen Beitrag zur Senkung der Treibhausgasemissionen leisten. Ihre Programme und Projekte decken ein breites Spektrum an Klimaschutzaktivitäten ab: Von der Entwicklung langfristiger Strategien bis hin zu konkreten Hilfestellungen und investiven Fördermaßnahmen. Diese Vielfalt ist Garant für gute Ideen. Die Nationale Klimaschutzinitiative trägt zu einer Verankerung des Klimaschutzes vor Ort bei. Von ihr profitieren Verbraucherinnen und Verbraucher ebenso wie Unternehmen, Kommunen oder Bildungseinrichtungen.

 

Ihr Ansprechpartner: Daniela Riekenberg, Larisa Purk