Sechs Millionen Tonnen weniger CO2 durch sinnvolles Sanieren

Alternative Energiequellen schonen den Gedlbeutel und die Umwelt. Foto: Fotolia
Alternative Energiequellen schonen den Gedlbeutel und die Umwelt. Foto: Fotolia

In Deutschland könnten jedes Jahr sechs Millionen Tonnen weniger CO2 entstehen. Das meint Tanja Loitz, Geschäftsführerin von co2online, deren Projektpartner die Klimaschutzagentur Weserbergland ist.  Das sei in etwa so viel Kohlendioxid, wie eine halbe Milliarde Bäume kompensieren, betont die Fachfrau. Was man dafür tun müsse: wirksam sanieren! "Ganz die Meinung der Klimaschutzagentur",  ergänzt Geschäftsführer Tobias Timm - und verweist auf die erfolgreichen Kampagnen der Agentur für Sanierer.

 

 

 

Durch qualitativ bessere Sanierungen von Eigenheimen lassen sich durchschnittlich 30 Kilowattstunden mehr pro Quadratmeter Wohnfläche und Jahr sparen. Das wäre ein Gewinn fürs Klima und die Haushaltskassen der Eigentümer. Das zeigt der vom Bundesumweltministerium geförderte Sanierungstest, den co2online im Herbst 2015 in Zusammenarbeit mit dem Fraunhofer ISE und der Hochschule Ostfalia veröffentlicht hat.

 

Wie lässt sich die Wirkung von Sanierungen erhöhen? Wie lassen sich Sanierungsrate und Sanierungstiefe steigern? Diese Fragen stehen im Mittelpunkt der zweiten Fachtagung von co2online unter dem Motto "Wirksam sanieren für den Klimaschutz“. Die Veranstaltung am Dienstag, 14. Juni, im Tagungswerk Jerusalemkirche in Berlin wird vom Bundesumweltministerium gefördert, von co2online in Zusammenarbeit mit dem Bundesverband der Energie- und Klimaschutzagenturen Deutschlands (eaD) umgesetzt sowie von zahlreichen Netzwerkpartnern durch thematische Beiträge unterstützt. Timm präsentiert als Geschäftsführer der Klimaschutzagentur Weserbergland Erfolgszahlen zur Beratungskampagne „Mach Dein Haus fit!“. Ablauf und Ergebnisse sowie Ansätze für eine Diffusion definiert der Diplom-Ingenieur im Anschluss und lädt zum Meinungsaustausch ein.

 

Zentraler Baustein der Veranstaltung sind die spezifischen Workshops, deren Themen von erfolgsbasierten Förderinstrumenten bis zur Weiterentwicklung der Energieberatung vor Ort reichen. An erster Stelle der Prioritätenliste steht der Smart-Meter-Einsatz für ein Monitoring mit begleitendem Feedback, um neue Vertriebswege im Bereich der Energieeffizienz und vieles mehr. Ziel der Fachtagung ist, innovative Konzepte und erfolgversprechende Projekte vorzustellen, zu analysieren und gemeinsam in der Expertenrunde weiterzuentwickeln.

Ihr Ansprechpartner: Sabine Buntrock, Larisa Purk