Großer Erfolg fürs Poetry-Slam-Festival fürs Weserbergland

Sabine Buntrock, stellvertretende Geschäftsführerin der Klimaschutzagentuir Weserbergland, gratuliert den Poetry-Slamern. Foto: Andreas Stahl
Sabine Buntrock, stellvertretende Geschäftsführerin der Klimaschutzagentuir Weserbergland, gratuliert den Poetry-Slamern. Foto: Andreas Stahl

Mitreißende Bühnenliteratur, fesselnde Performance, bewegende Texte – das Poetry-Slam-Festival im Zeichen von Klimaschutz & Gesundheit feierte grandiose Premiere und lockte Jung und Alt ins LaLu im HefeHof. Die Klimaschutzagentur Weserbergland hatte mit Unterstützung der Bingo Umweltstiftung und der BKK24 zu dem besonderen Klima-Kultur-Schmankerl eingeladen, „um über Emotionen eine neue Zielgruppe für wichtige Themen unserer Zeit zu sensibilisieren“, wie Geschäftsführer Tobias Timm betonte.

Und die Zuschauer zeigten sich denn auch begeistert und offen für die wichtigen Umweltschutz-Anliegen der Poeten. Ob witzig oder ernst - beim Poetry-Slam waren die Grenzen zwischen Kabarett, Comedy, Rap und Lyrik fließend. Für jeden literarischen Liebhaber war etwas dabei.

 

Die Klimaschutzagentur Weserbergland hatte zehn der besten Poetry-Slamer aus Deutschland und der Schweiz zum Dichterwettkampf eingeladen. Und die lieferten sich denn auch einen spektakulären Wettstreit der Worte, performten um die Gunst des Publikums. Das Moderatoren-Duo „Die Fabelstapler“ (Markus Becherer und Phriedrich Chiller) übernahm persönlich die Aufgabe, das Publikum mit einem „Eisbrechertext“ und einem (eis)bärigen Text anzuwärmen.

 

Über klimageprägte Wetterkapriolen sinnierte klug und spritzig Thorsten Zeller aus Friedberg, der ebenso den Schnee vermisst wie sein Bühnenkollege Andreas Arnold, der ebenfalls aus der Wetterau angereist war. Der rheinland-pfälzische Poetry-Slam-Meister Artem Zolotarov aus Mainz philosophierte über die Widersprüchlichkeit des Menschen. Und die Münsteranerin Claudia Ratering servierte eine Metapher rund um ein sprechendes Fahrrad. Mit dem Dadaismus legte Alain Wafelmann aus Bern den Finger in die Wunde der Naturkatastrophen; und der Osnabrücker Mitch Miller tat es ihm gleich mit einem anspruchsvollen Text in Reimform. In Gedichtform ging Ansgar Hufnagel aus Staufen das Thema „Klimaschutz und Gesundheit“ an. Er ist – wie seine Mitstreiter an diesem Abend - auf allen Poetry-Slam-Bühnen Deutschlands zuhause.

 

Klimabedingte Umweltleiden beschrieb ebenfalls der Berliner Max Gebhard in seinen schöngeistigen Zeilen. Und Marvin Weinstein, gleichfalls aus der Bundeshauptstadt angereist, überzeugte mit einer leidenschaftlichen Performance zu den Auswirkungen des Klimawandels. Der ehemalige Moderator der U20-Poetry-Slam-Meisterschaften in Berlin gewann schließlich auch das 1. Poetry-Slam-Festival fürs Weserbergland durch Zuschauervotum.

 

Sabine Buntrock, stellvertretende Geschäftsführerin der Klimaschutzagentur Weserbergland, bedankte sich zum Abschluss bei allen Poeten, „die mit ihren Beiträgen Kultur und Klima im Weserbergland eindrucksvoll bereichert haben.“

Ihr Ansprechpartner: Sabine Buntrock, Larisa Purk