Kraftvolles Plädoyer für die Energiewende

Ein kraftvolles Plädoyer für die Energiewende in starken Bildern: Vom 8. bis 11. April hatte der Landkreis Holzminden den Film "Power to Change - Die EnergieRebellion" im Roxy-Kino gezeigt. Und Schüler wie die breite Öffentlichkeit und auch extra geladene Gäste aus Politik, Wirtschaft, Verwaltung und Umweltschutzinitiativen erlebten die Möglichkeiten, wie sich man auf den Weg verstärkter Realisierung erneuerbarer Energien machen kann.

Möglich gemacht hatte es der Landkreis Holzminden gemeinsam mit der Klimaschutzagentur Weserbergland. Zusammen hatten Verwaltung und  gemeinnützige Institution unter anderem zu einer VIP-Vorführung geladen. Der stellvertretende Landrat Gerd Henke begrüßte die Gäste und betonte in seiner Rede, dass der Landkreis Holzminden den Energieverbrauch in der Region zukünftig verstärkt mit regional produzierter Energie aus heimischen, regenerativen Energieträgern decken wolle und dies als eine der zentralen Maßnahmen zur Senkung der CO₂-Emissionen bewerte. Dazu zähle insbesondere der Ausbau der Nutzung der Biomassepotenziale der Region, einerseits durch Biogastechnologien, andererseits durch die Nutzung biogener Brennstoffe. Eigene Arbeitsgruppen hätten sich im Rahmen der Klimaschutzoffensiven des Landkreises gebildet - unter anderem zu den Themen „Klimaschutz in öffentlichen Liegenschaften“, „Energieeffizienz in Unternehmen“, „Klimafreundliche Abwasserbehandlung“ und „Energieeffiziente Beleuchtung“. "Nicht zuletzt kommt dem Punkt ,Energetische Gebäudemodernisierung und energieeffizientes Bauen' eine besondere Bedeutung zu", ergänzte Henke. Und auch in diesem Bereich arbeite der Landkreis eng mit der Klimaschutzagentur Weserbergland zusammen. Die stellvertretende Geschäftsführerin der Agentur, Sabine Buntrock, betonte, dass Landkreis wie Klimaschutzagentur die Zuschauer mit dem Film begeistern wollten, den Wandel beim Klimawandel mitzubewegen.

 

Regisseur Carl-A. Fechner macht mit seinem Jahrhundertprojekt die Energiewende filmisch erlebbar. Gezeigt wird in der Dokumentation eine Energiewende, die von unten erfolgt - dezentral und regional. Fechner greift die Geschichten von Menschen auf, die die Erhaltung ihrer natürlichen Lebensgrundlage selbst in die Hand nehmen und will dadurch Personen und Schauplätze zu einem authentischen Zeitdokument verweben.

Die gezeigten Aktivisten, Unternehmer, Zweifler, Kritiker und ihr alltäglicher Kampf soll die Energiewende auf die mediale Weltbühne projizieren. Der Film will einen Punkt hinter die Weltuntergangsszenarien und abgehobenen Diskussionen um die Machbarkeit der Energiewende setzen, indem er kurzweilig, spannend und ohne moralischen Zeigefinger die Realität abbildet.