Entdecker-Unterricht mit der Klimaschutzagentur

Neues Jahr, aktuelle Bildungsoffensiven in Sachen Klimaschutz: Das Schul- und Kitaprojekt „PrimaKlima Weserbergland“ geht in die nächste Runde. „Jede Schule, jede Kita kann die ,PrimaKlima‘-Aktionen kostenlos buchen “, betont Klimaschutzmanager Dorian Maerten. Die Klimaschutzagentur Weserbergland erweitere damit den Naturschutz-Unterricht an den Schulen und die Workshops in den Kindergärten. „Wir fördern das gemeinsame Entdecken der zahlreichen Facetten des Umweltthemas und intensivieren die Klimaschutzaktivitäten der Lehrinstitute.“ So lerne der Nachwuchs, intelligent und sparsam mit Energie umzugehen und Ressourcen zu schonen.

Für Kitas beispielsweise werden spannende Aktionen initiiert, die die Bedeutung des Trinkwassers und der Abfallbeseitigung darstellen, aber auch Energie sprichwörtlich erleben lassen.Um Klimawandel, globale Erderwärmung, erneuerbare Energien, Elektromobilität, tierische Themen und umweltfreundliches Heizen geht’s jahrgangsgerecht in den Grundschulen. Und Leitgedanken rund ums virtuelle Wasser, Elektroschrottrecycling, die Energiewende sowie die Kraft-Wärme-Kopplung machen Programm im Klimaschutz-Entdecker-Unterricht an weiterführenden Schulen.

 

„Schulen und Kitas, die sich bis 31. März um solch hochrangige Klimaschutz-Workshops bewerben, können ihren Schützlingen erlebnisreiche Umwelt-Aktionen im Unterricht bieten“, ergänzt Maerten.Die Mädchen und Jungen würden vorurteilsfreie Informationen überNaturschutzbelange erhalten. „Ökologisches Wissen wird gefördert, Vernetzungen von Lebensräumen aufgezeigt, naturwissenschaftliche Abläufe anschaulich vermittelt.“ Die Kurse würden durch Vorführungen mit Dampfmaschinen, Solarkocher und Co, Versuche oder Waldexkursionen kindgerecht aufgearbeitet. Die Schüler und Kita-Kids sollten sich angewöhnen, selbstverständlich Rücksicht zu nehmen auf Boden, Wasser, Luft, Tiere und Pflanzen.

 

„Wir sehen als eine unserer Aufgaben, die Kinder und Jugendlichen für die Umwelt zu sensibilisieren“, erklärt Maerten. Auf diese Weise lasse sich spielerisch der Aufmerksamkeits- und Wahrnehmungsraum auf die Natur ausdehnen. „Denn: Nur wer die Flora und Fauna kennt, ist später einmal bereit, sich für die Umwelt einzusetzen.“

 

Den Kids die Themen Klimawandel, Energiewende und Umweltschutz eindrucksvoll näher bringen, aber auch die Hausmeister in Sachen Energieeffizienz schulen – in entsprechenden Workshops werden die Verantwortlichen für die Gebäudetechnik auf Energiesparkurs gebracht. Die Ingenieure der Klimaschutzagentur vermitteln aktuelle Informationen zu den Themenkomplexen Strom, elektrische Geräte, Wasser, Beleuchtung, Wärmeverteilung und Heizung. „Die Energieeinsparung durch die Reduzierung von Heizkosten ist dabei im Fokus“, erläutert Maerten. Denn diese würden rund 75 Prozent des Energieaufwands in den Haushalten ausmachen. „In Schulen ist der Anteil sogar noch höher.“ Schon durch unkomplizierte Änderungen wie das richtige Lüften und eine sinnvolle Heizungseinstellung ließe sich schon viel erreichen. Außerdem könnten die geschulten Hausmeister eine Vorbildfunktion in Sachen Klimaschutz für Schüler einnehmen und diese im besten Fall zu eigenem energiesparendem Verhalten animieren.

 

Für weitere Anfragen sowie Bewerbungen für die Klimaschutzworkshops an den Schulen und Kitas ist Dorian Maerten Ansprechpartner, Telefon: 05151/95788-14, Fax: 05151/95788-24, E-Mail: maerten@klimaschutzagentur.org. Anmeldeschluss ist der 31. März. Die Bildungseinrichtungen im Landkreis erhalten dazu außerdem in den nächsten Tagen Post von der Klimaschutzagentur.

Ihr Ansprechpartner: Sabine Buntrock, Larisa Purk,