Mehr Förderung für energetische Sanierung

Erweiterung fürs Programm "Energieeffizient Sanieren": Wer sein Haus oder seine Wohnung energetisch modernisiert, kann künftig eine noch bessere Förderung durch die KfW erwarten. Sowohl die Bedingungen für zinsverbilligte Kredite als auch für Investitionszuschüsse sind verbessert worden.

 

Bei der Kreditvariante ist der maximale Kreditbetrag für Sanierungen zu einem "KfW-Energieeffizienzhaus" auf 100.000 Euro gestiegen. Ergänzend sind alle Tilgungszuschüsse um fünf Prozentpunkte erhöht worden. Der maximale Zuschuss wurde von 22,5 auf 27,5 Prozent angehoben.

 

Ebenfalls neu: die Tilgungszuschüsse für Einzelmaßnahmen von 7,5 Prozent. Darüber hinaus hat die KfW auch die Konditionen für Investitionszuschüsse attraktiver gestaltet. Bauherren, die Sanierungen aus eigenen Mitteln stemmen, können künftig einen Investitionszuschuss von maximal 30.000 Euro beispielsweise für eine Eigentumswohnung oder maximal 60.000 Euro für ein Zweifamilienhaus erhalten.

 

Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel betont, dass fast 40 Prozent der gesamten Endenergie in Deutschland im Gebäudebereich verbraucht werde, "vor allem für Heizung und Warmwasser". Von den 18 Millionen Wohngebäuden in Deutschland sei der Großteil vor 1978 gebaut worden. "In diesen Häusern schlummert ein gigantisches Potenzial, Energie einzusparen", ist der Minister überzeugt.

 

Weitergehende Informationen zu den Fördermöglichkeiten gibt's auf der Internetseite der KfW oder über das KfW-Infocenter unter der kostenfreien Telefonnummer 0800/539 9002.

Ihr Ansprechpartner: Sabine Buntrock, Larisa Purk