Aktionsbündnis bejubelt Vorrang für Erdverkabelung

Der Kreis der Sprecher des Aktionsbündnisses „Hamelner Erklärung“ hat sich vergrößert: Gestern wurde im Rahmen der jüngsten Sitzung der Vertreter der mehr als 20 Landkreise in Hannover neu gewählt – und danach sind jetzt neben Hameln-Pyrmonts Landrat Tjark Bartels als Sprecher und Friedel Heuwinkel, Landrat des Kreises Lippe, weitere Sprecher wie Höxters Landrat Friedhelm Spieker und sein Kollege aus Bad Kissingen, Thomas Bold, ernannt worden.

Bejubelt wurde gestern auch einmal mehr die jüngste Entscheidung der Bundesregierung zur Verlegung der Südlink-Stromtrasse unter die Erde. Die Spitzen von Union und SPD im Kanzleramt hatten kürzlich ihre Energiepolitik neu justiert. Herausgekommen war dabei unter anderem der Vorrang für die Erdverkabelung beim Bau neuer Stromautobahnen. Bartels bezeichnete das Votum aus Berlin für Erdverkabelung als „gemeinsamen Erfolg und Lehrstück für gute Demokratie“. Als nächste Aufgabe stehe an, „in die Diskussion des Gesetzentwurfs einzusteigen.“

Von besonderer Bedeutung werde die Formulierung bei den Voraussetzungen für die Präferenz „Variante Erdverkabelung“ sein. Darüber hinaus, so der Landrat, werde die künftige Methodik des Stromtrassenplaners TenneT unter Beobachtung stehen. Das Bündnis müsse genau prüfen,mit welcher Planungsmethode der Netzbetreiber jetzt arbeite. Schließlich müsse TenneT mit der Trassenplanung „praktisch wieder bei Null anfangen“.

Ihr Ansprechpartner: Sabine Buntrock, Larisa Purk