Weil befürwortet Prüfung des Trassenverlaufs

Vorstellung der "Hamelner Erklärung" beim niedersächsischen Ministerpräsidenten Stefan Weil: Gemeinsam mit dem Präsidenten der Bundesnetzagentur, Jochen Homann, stattet Hameln-Pyrmonts Landrat Tjark Bartels, Sprecher des Bündnisses der Landkreise gegen die geplante SuedLink-Trasse, dem Landeschef in Hannover einen Besuch ab und erläuterte die Einwände der Kommunen. Sein Fazit nach dem Gespräch mit Weil: "Das Land Niedersachsen nimmt eine Vorreiterstellung in Sachen Netzausbau ein. Wir sind froh, dass sowohl unsere Stellungnahme zu den Verfahren als auch die Forderung nach einer Erdverkabelung Unterstützung gefunden haben." Weil hatte betonte, dass der notwendige Netzausbau „in einer Form geschehen muss, die Mensch und Landschaft möglichst wenig Schaden zufügt“.

Hormann berichtete ferner, dass TenneT auf Anforderung der Bundesnetzagentur nunmehr den gesamten möglichen Raum für den Trassenverlauf segmentweise neu bewerte. Derzeit könne allerdings noch keine Aussage getroffen werden, welche Trasse am Ende in dem erneuerten Antrag von TenneT den Vorzug bekäme. "Die Zahl der Betroffenen hat sich deutlich erhöht“, betonte Bartels einmal mehr. Dass TenneT jetzt noch neuen Lösungen suche, sei im Wesentlichen auf die Intervention des Landkreis-Bündnises zurückzuführen.

Ihr Ansprechpartner: Sabine Buntrock, Larisa Purk