Heizkosten senken mit hydraulischem Abgleich

Fasten, Frühjahrsputz, Detox-Kur – wenn die Tage wieder wärmer werden, bringen viele Menschen Geist, Körper und Haushalt auf Vordermann. Der Frühling ist auch der ideale Zeitpunkt, um die Heizung fit für den nächsten Winter zu machen. Viele Arbeiten lassen sich einfacher vornehmen, wenn nicht mehr geheizt wird und das Abschalten der Anlage problemlos möglich ist. Die Klimaschutzagentur Weserbergland ist Partner bei der Kampagne „Meine Heizung kann mehr“ (http://www.meine-heizung.de) der gemeinnützigen Beratungsgesellschaft co2online und empfiehlt Hauseigentümern, einen hydraulischen Abgleich durchzuführen.

"So lassen sich bereits mit geringem Aufwand die Heizkosten senken", betont Tobias Timm, Geschäftsführer der Klimaschutzagentur Weserbergland. Im Schnitt werden durch diese Maßnahme jährlich 110 Euro Heizkosten in einem Einfamilienhaus gespart. Wird dazu eine effiziente Heizungspumpe eingebaut, können zusätzlich Stromkosten zwischen 75 und 100 Euro pro Jahr vermieden werden. Mit dem Online-Ratgeber „WärmeCheck“ auf www.meine-heizung.de/waermecheck erfahren Verbraucher, wie schnell sich eine Heizungsoptimierung für sie rechnet.

Mit dem hydraulischen Abgleich kommt die Heizungsanlage in die richtige Balance: Vom Heizkessel über die Pumpe bis zu den Thermostatventilen werden alle Komponenten richtig eingestellt und auf den Gebäudebedarf abgestimmt. Ein Fachmann reguliert für jeden einzelnen Heizkörper die Menge an Heizwasser, so dass die Wärme in den Räumen gleichmäßig und energiesparend verteilt wird. Ein weiterer Vorteil: Durch die Maßnahme verschwinden lästige Strömungsgeräusche – das erhöht auch den Wohnkomfort. Besonders Nutzer von Brennwertkesseln profitieren von einem hydraulischen Abgleich. So entfaltet sich das technische Potenzial der Kessel erst vollständig mit der optimalen Einstellung der Heizungsanlage. Den passenden Handwerker für den hydraulischen Abgleich finden Hauseigentümer unter en Energie-Profis auf der Homepage der Klimaschutzagentur.

Rund 400 bis 1000 Euro müssen Hausbesitzer für den hydraulischen Abgleich investieren. Die tatsächlichen Kosten hängen dabei stets vom Zustand der Heizung und der Zahl der Heizkörper ab. Der Preis ist auch davon beeinflusst, ob voreinstellbare Thermostatventile und die Heizungspumpe ausgetauscht werden müssen. Die Investition amortisiert sich im Schnitt nach sechs Jahren.

Ihr Ansprechpartner: Sabine Buntrock, Larisa Purk