SuedLink: Einsatz von Erdkabeln

Der Ausbau des Höchstspannungsübertragungsnetzes in Deutschland hat eine überragende Bedeutung für die Umsetzung der Energiewende. Aufgrund der immensen Eingriffe in die Natur und der damit verbundenen Belastung von Umwelt und Mensch stellen die Transparenz der Planungsverfahren sowie die frühzeitige Beteiligung der Öffentlichkeit eine Notwendigkeit dar, um das Mindestmaß an Akzeptanz für die Umsetzung der Projekte zu erreichen.

Jedes Leitungsausbauvorhaben wird landschaftliche Ressourcen verbrauchen und möglicherweise auch Lebensqualität einschränken. Wo immer möglich, müssen diese Belastungen durch eine weitgehende Erdverkabelung reduziert werden. Im aktuellen Netzausbauprojekt SuedLink erfolgte bislang eine wenig differenzierte und intransparente Diskussion über die Möglichkeiten einer Erdverkabelung. In der Fachkonferenz am Dienstag, 24. Februar, in Kassel soll deshalb der aktuelle rechtliche und gesetzliche Rahmen für den Einsatz von Erdkabeln systematisch beleuchtet werden. Darüber hinaus werden Impulse über die praktischen Einsatzmöglichkeiten gesetzt und Fragen nach Kosten und Wirtschaftlichkeit beantwortet. Ferner soll kritisch diskutiert werden, ob Einschränkungen bei der späteren Nutzung und Bewirtschaftung von Flächen mit Erdkabeln zu erwarten sind.
Landrat Tjark Bartels eröffnet als Sprecher des Drei-Länder-Bündnisses gegen die geplante Stromtrasse "SuedLink" den Kongress.

Die Fachkonferenz richtet sich an Entscheidungsträger aus Politik und Verwaltung sowie an interessierte  Bürger. Die Teilnahme an der Konferenz ist nach erfolgter Anmeldung kostenlos.

Termin: 24. Februar, 14 bis 18 Uhr. Ort: Hermann-Schafft-Haus, Wilhelmshöher Allee 19-21, 34117 Kassel.

Anmeldung: bis zum 16. Februar bei der Klimaschutzagentur Weserbergland, HefeHof 8, 31785 Hameln per Fax unter 05151/95788-29 oder per E-Mail (info@klimaschutzagentur.org).

Ihr Ansprechpartner: Sabine Buntrock, Larisa Purk