Gemeinsam gegen den Klimawandel

Gemeinsam gegen den Klimawandel: Beim UN-Klimagipfel in New York gibt es Anzeichen für ein neues Kapitel der offensiveren Maßnahmen aller Länder in Sachen Klimaschutz. Ein neues, verbindliches Abkommen wird aber erst 2015 erwartet. Bundesumweltministerin Barbara Hendricks wertet das jüngste Treffen in New York dennoch als Erfolg.

Auch Tobias Timm, Geschäftsführer der Klimaschutzagentur Weserbergland, sieht das Treffen in New York als gutes Zeichen für den Wandel beim Klimawandel. „Gemeinsam ist man stark – auch beim Kampf gegen die globale Erwärmung“, betonte er.

Wie Hendricks im rbb-Inforadio heraushob, bringe der UN-Klimagipfel in New York neuen Schwung für die internationalen Verhandlungen. Große Hoffnungen setze sie auf die Vereinigten Staaten. Diese hätten wie China erkannt, „dass sie mehr Klimaschutz brauchen.“ Hendricks wünscht sich, dass der Fahrplan zum Paris-Protokoll, das Kyoto ablösen soll, untermauert werde. „Alle Staaten sollen bis März 2015 ihre eigenen, möglichst ambitionierten Klimaziele für das Zieljahr 2030 vorlegen. So entsteht eine Basis für den globalen Vertrag“, meinte die Ministerin.

Außerdem geht Hendricks davon aus, dass eine Reihe von Ländern Gelder für den neuen Klimafonds bereitstellten, der den Entwicklungsländern Unterstützung für Anpassung und klimafreundliches Wirtschaften biete. Aus Berlin gab es das Signal, 750 Millionen Euro einzuzahlen. „Beispielhaft“ nannte dies die Bundesumweltministerin.

Die Veranstaltung in New York ist ein weiterer Schritt in Richtung des angestrebten Weltklimavertrags für über 190 Staaten. Bis Ende 2015 soll dieser bei der UN-Klimakonferenz in Paris verabschiedet werden und 2020 in Kraft treten. Ziel ist eine Begrenzung der Erderwärmung auf zwei Grad. Für diese ist vorrangig der Ausstoß von Treibhausgasen verantwortlich.

 

 

Ihr Ansprechpartner: Sabine Buntrock, Larisa Purk