EnEV im Blickpunkt

Die „Verordnung über energiesparenden Wärmeschutz und energiesparende Anlagentechnik bei Gebäuden“ - kurz Energieeinsparverodnung - erfährt mit der im November 2013 beschlossenen Novelle eine erneute Änderung. Seit dem 1. Mai dieses Jahres gilt die „EnEV 2014“. Tobias Timm, Geschäftsführer der Klimaschutzagentur Weserbergland, hat jetzt die Eckpunkte der Novellerierung im Energietreff der Stadtwerke vorgestellt.

Auf dem Hintergrund des Energieeinspargesetzes gilt die Verordnung für Wohngebäude, Bürogebäude und gewisse Betriebsgebäude und gibt Bauherren bautechnische Standardanforderungen vor. Zu den wichtigsten Neuerungen gehören unter anderem die Verschärfung von primären energetischen Anforderungen an Neubauten ab 2016 um 25 Prozent, Beschränkungen für alte mit flüssigen oder gasförmigen Brennstoffen betriebene Heizkessel, die Einführung von Energieeffizienzklassen im Energieausweis sowie die Vorlagepflicht des Energieausweises bei Verkäufen oder Vermietungen.

 

Zweck dieser Verordnung ist es, die die klimapolitischen Ziele der Bundesregierung, im Besonderen einen klimaneutralen Gebäudebestand bis zum Jahr 2050 zu erreichen. So hat sich auch der Landkreis Hameln-Pyrmont mit seinem Integrierten Klimaschutzkonzept ein ehrgeiziges Ziel gesetzt: die langfristige vollständige Klimaneutralität und die Deckung des Energiebedarfs durcherneuerbare Energien.

 

Informationen zur EnEV gibt es bei der Klimaschutzagentur Weserbergland, HefeHof 8, 31785 Hameln, Telefon: 05151/95788-0, E-Mail: info@klimaschutzagentur.org.

 

Ihr Ansprechpartner: Sabine Buntrock, Larisa Purk