Minister und Sternekoch kreieren Klima-Kochtrends

Wenn ein Minister als Assistent eines Sternekochs agiert und nebenbei im stilvollem Ambiente umweltschonende Kochtrends kreiert werden – dann ist die KLIMA-KÜCHEN-SHOW angesagt. Im LaLu im HefeHof feierte jetzt das etwas andere Koch-Event Premiere. Rund 100 Gäste waren dabei, als Landwirtschaftsminister Christian Meyer für den regionalen Sternekoch Achim Schwekendiek Küchenhilfe spielte und die Moderatorinnen Susanne Gerland und Sabine Buntrock das Spektakel journalistisch begleiteten. Die Vorteile regionaler Lebensmittel standen im Mittelpunkt, Energiespartipps zum Kochen wurden dem Publikum schmackhaft gemacht – die KLIMA-KÜCHEN-SHOW war eines der Highlights im Programm der Umwelttage Weserbergland.

Als Idee und Konzept der Klimaschutzagentur Weserbergland in den Veranstaltungskalender der September-Woche im Zeichen der Umwelt eingebracht, überzeugte die KLIMA-KÜCHEN-SHOW schon im Vorfeld den Landespolitiker Christian Meyer. Niedersachsens Landwirtschaftsminister appellierte auch während der Show an die Zuschauer, die bäuerliche Landwirtschaft zu stärken. Und mit ihrer Verbrauchermacht Einfluss zu nehmen auf die Qualität der Lebensmittel. Er selbst sei – wenn zwar auch kein Vegetarier - aber doch ein Flexitarier, was so viel bedeute, dass er schon ab und zu, aber doch selten Fleisch esse und dann nur in Bio-Qualität.

Ein Ernährungsverhalten, das Sternekoch Achim Schwekendiek nur unterstützen konnte. Er warb für hochklassige Lebensmittel, die Mensch und Umwelt gleichermaßen besser bekommen würden. Gekocht wurden drei Gänge an diesem besonders stimmungsvollen Abend. Vegetarische Köstlichkeiten mit Nahrungsmitteln direkt von einem Biohof der Region.

Tobias Timm, Geschäftsführer der Klimaschutzagentur Weserbergland, konnte zwischendurch Energiespartipps zum Kochen beisteuern. Er riet zum Beispiel, auf die richtigen Töpfe und Pfannen zu setzen, die genau auf die Kochplatten passen würden. „Der Boden sollte glatt und eben sein, damit die Wärme optimal übertragen wird.“ Außerdem empfahl der Diplom-Ingenieur, mit möglichst wenig Wasser zu kochen. Je weniger Flüssigkeit benutzt wird, desto weniger Energie sei nötig, um dieses zum Kochen zu bringen, so Timm.

Mit einem Rezept in der Handtasche gingen die gut gelaunten Gäste nach Hause. Nicht ohne das Versprechen von Hausherr Dr. Jobst-Walter Dietz, im nächsten Jahr gebe es eine Fortsetzung der KLIMA-KÜCHEN-SHOW. Dietz hatte mit der Präsentationsfläche im LaLu das Organisationsteam der Umwelttage Weserbergland – die Klimaschutzagentur Weserbergland, radio aktiv und die Stadt Hameln – unterstützt.

 

 

Ihr Ansprechpartner: Sabine Buntrock, Larisa Purk