Der Klimaschutzpreis 2013 geht an die Kita Sonnenschein

Der Sieger des Klimaschutzpreises 2013 steht fest: Um die Wette strahlten gestern die „Dichter und Denker“ der AWO Kita Sonnenschein aus Hameln bei der Preisverleihung in den radio-aktiv-Pavillons. Sie belegten den ersten Platz beim Wettstreit um den originellsten Umwelttipp für den Weihnachtsmann. Unter dem Motto „Wir haben nur eine Erde“ hatten die Klimaschutzagentur Weserbergland und radio aktiv die pfiffigsten Klimaschutz-Ratschläge für den Rentierhalter am Nordpol gesucht. Und die Gruppen „Monde“, „Sterne“ und „Sonnen“ aus der AWO Kita Sonnenschein punkteten gleich mit einer ganzen Palette an Vorschlägen.

Der Geschäftsführer der Klimaschutzagentur Weserbergland, Tobias Timm, lobte in seiner Rede das Engagement aller Teilnehmer und zitierte fürs Publikum einige der Gewinner-Empfehlungen: Der Weihnachtsmann solle nicht unnötig Wasser aus dem Hahn laufen lassen; und er könne anstatt Geschenkpapier alte Zeitungen verwenden. „Das spart Papier.“ Außerdem solle der Weißbärtige im roten Mantel gewissenhaft elektrisches Licht einsetzen. Bei Sonnenschein müsse er das nicht anschalten. Und der geliebte Geschenkelieferant selbst könne den Kindern raten, nicht so viel im Dreck zu spielen. „Da muss man sich nicht so oft die Hände waschen.“ Auch ein Lob hatten die Kinder von der Kita Sonnenschein für den Weihnachtsmann parat. Er passe ja schon auf die Erde auf, fahre einen umweltfreundlichen Schlitten, schmeiße kein Kaugummi auf die Straße und verwende einen naturfreundlichen Jutesack. „Aber leider, leider“, tadelten die Mädchen und Jungen, „trinke der Weihnachtsmann Cola.“ Das sei natürlich nicht so gut.
In leicht verständlichen Worten erklärte Timm den jüngsten Zuhörern das Wort Klimawandel und war erstaunt darüber, was die Fünf- bis Zehnjährigen schon alles über das Thema wussten. „Die Aktion sollte dem Nachwuchs Tipps zum Klimaschutz auf spielerische Art vermitteln“, betonte der Geschäftsführer der Klimaschutzagentur Weserbergland. Ob Schulaktionen oder Messepräsentationen – die Angebote zur Klimabildung seien breit gefächert.

„Anschaulich und lebensnah, so werden die Themen präsentiert“, erläuterte Timm den Hintergrundgedanken. Die Angebote zur Klimabildung würden nicht nur Basiswissen liefern, sondern schon die junge Generation motivieren, aktiv an der Gestaltung einer klimafreundlichen Welt mitzuwirken.

Auch der zweitplatzierte Preisträger Figo Heyer konnte dem Weihnachtsmann gleich mehrere Vorschläge bescheren:Zum Beispiel, dass „der Weihnachtsmann über die Geschenke eine große Decke legen oder diese in ein Handtuch wickeln soll, um weniger Papier zu benutzen“. Oder er solle die Geschenke in einen Karton mit Deckel legen oder in eine Tüte packen anstatt Papier zu verwenden. Die Bänder der Geschenke, so meinte der Fünfjährige, „sollen nicht verknotet werden, sondern der Weihnachtsmann soll eineSchleife binden, damit das Band wieder benutzt werden kann“.

An den Tierschutz dachte Luisa Rischmüller. „Der Weihnachtsmann soll die Tiere schützen. Damit nicht so viele Rentiere, den Schlitten ziehen müssen, könnte er mit einem umweltfreundlichen Auto fahren“, war ihr Vorschlag, der der Achtjährigen den dritten Platz einbrachte.

Pokale gab’s für die ersten drei Sieger des Wettbewerbs „Wir haben nur eine Erde“. Einen Sonderpreis erhielt die Spatzen-Gruppe der AWO Kita Barchusen in Klein Berkel. Die hatte dem Weihnachtsmann unter anderem geraten, weniger Batterie-Spielzeug zu verschenken. Der nahm das gleich wörtlich und brachte zur Preisverleihung bei radio aktiv Bio-Schokolade und -Gummibärchen mit. Und die Klimaschutzagentur Weserbergland bescherte allen Preisträgern Sachpreise aus dem fairen Handel.

 

Ihr Ansprechpartner: Sabine Buntrock, Larisa Purk