Große Anerkennung für Hameln-Pyrmonts Energiemanagement

Kommunen als Vorbild beim Klimaschutz: Großes Lob gab es jetzt für die Klimaschutzagentur Weserbergland für ihr Konzept zum Kommunalen Energiemanagement. Der Landkreis hatte in diesem Jahr die Beratungsinstanz mit dem Aufbau des Kommunalen Energiemanagements für Hameln-Pyrmont beauftragt und dazu auch einen Klimaschutzmanager eingestellt, der das Team der Klimaschutzagentur unterstützt.

 

 

Im Rahmen des Fachkongresses des Projektes „Klimawandel und Kommunen“ (KuK) in Soltau stellte Klimaschutzmanager Dorian Maerten die einzelnen Schritte zur Realisierung der kommunalen Klimaschutz-Offensive in Hameln-Pyrmont vor und erhielt von den Kollegen aus verschiedensten niedersächsischen Kommunen große Anerkennung. KuK ist ein Gemeinschaftsprojekt der kommunalen Spitzenverbände Niedersachsens und zahlreicher starker Partner der Wirtschaft.

 

Maerten betonte die großen Herausforderungen, die Klimaschutz und Klimawandel an die Gesellschaft stellen. Kommunen könnten dabei eine Vorbildrolle einnehmen und darum müssten auch die Handlungsoptionen für die Kommunen verstärkt kommuniziert werden.

„Durch das Kommunale Energiemanagement verschaffen wir den Städten und Gemeinden Einsparungen und erarbeiten gleichzeitig einen sinnvollen Modernisierungsfahrplan“, so Maerten. Der Ingenieur nannte drei wesentliche Bausteine des Konzeptes: das Energiecontrolling, die Bestandsaufnahme und die Betriebsoptimierung. Das  Energiecontrolling beispielsweise ermögliche eine systematische Entscheidungsgrundlage für alle zukünftig anstehenden energetischen Optimierungs- und Modernisierungsmaßnahmen und stelle die Basis dar für einen strategischen und nachhaltigen Modernisierungsfahrplan.

 

Die Bestandsaufnahme der energetischen Ist-Situation diene unter anderem dazu, Einsparpotenziale zu identifizieren und Maßnahmenvorschläge für alle energetisch relevanten Bereiche zu unterbreiten. Und die Betriebsoptimierung sei der wesentliche Schritt zur Veränderung. „Viele Optimierungsvorschläge lassen sich in der Regel sofort umsetzen“, meint der Klimaschutzmanager. Die Klimaschutzagentur Weserbergland unterstütze die Verantwortlichen vor Ort dabei, die identifizierten Einsparpotenziale auszuschöpfen und dadurch unnötige Mehrverbräuche von jetzt auf gleich zu unterbinden.

 

„Besonderen Wert legt die Klimaschutzagentur auf Transparenz“, erklärt Maerten. Der jährliche Energiebericht und Presseartikel stellten einen Motivator für die Kommune dar und sorgten gleichzeitig für ein Imageplus. 

Ihr Ansprechpartner: Sabine Buntrock, Larisa Purk